Den Rowdies auf der Spur

Der Kölner Stadtanzeiger berichtet, dass die Polizei im Rheinisch-Bergischen-Kreis mit neuen Methoden gegen den ausufernden Motorradlärm in der Region vorgeht. Unter der Überschrift: “Den Rowdies auf der Spur“ berichtet die Zeitung wie die Polizei künftig „notorischen Rasern, rücksichtslosen Dränglern, alkoholisierten Fahrzeuglenkern und Krawallbrüdern mit ausgeräumten Auspuffanlagen“ den Kampf ansagen will. Die Polizei setzt dazu – wie andere Diensstellen – seit Jahren auf ein „Provida“-Motorrad. „Es soll den Motorradfahrern an den Kragen gehen, die in eindeutiger Art und Weise ihr eigenes und das Leben anderer Verkehrsteilnehmer gefährden und die durch unnötigen Lärm die Umwelt belasten“, schreibt die Zeitung hier.

Veröffentlicht unter Allgemein
14 comments on “Den Rowdies auf der Spur
  1. Henny Rieker sagt:

    Ganz normale Menschen ziehen sich Lederklamotten an, setzen sich einen Helm auf und spielen Rennfahrer auf öffentlichen Straße. Und als ob das nicht unvernünftig genug wäre kaufen sie sich noch einen lauten Auspuff, damit es alle mitkriegen, was für tolle Typen dahinterstecken. Und wenn man die Rowdies Rowdies nennt, dann gilt man als intolerant. Lieber Bund, liebe Initiativler, liebe Mit-Betroffenen – endlich macht mal jemand gegen diesen nervzehrenden und gefährlichen Unsinn den Mund auf. Danke! Weiter so!

  2. Bernd Bartholomäi sagt:

    Das ist eine gute Aktion und trifft die Rüpel, die uns Biker ins schlechte Licht setzen.

    Ich fahre mit moderaten Drehzahlen und halte mich an die Geschwindigkeitslimits. Wenn ich Radfahrer überhole, ziehe ich die Kupplung und rolle im Standgas an ihnen vorbei, auf der Geenfahrbahn versteht sich. Trotzdem habe ich Freude am Fahren und auch bei dieser Fahrweise setzen die Fußrasten regelmäßig in Kurven auf.

    Und da ärgert es mich, wenn irgendwelche Radaubrüder mit 5-stelligen Drehzahlen heizen wie die Hirnamputierten. Ist mir nur Recht, wenn die rausgezogen werden.

    Bebenbei: ich habe aus optischen Gründen auch eine Zubehör-Auspuffanlage dran, aber wenn man die Drehzahl im Rahmen hält, macht die auch keinen sonderlichen Lärm.

    • Reto sagt:

      Finde ich einen interessanten Ansatz: Auch ich schätze beim Motorradfahren eher das Gleiten. Und: das Motorrad ist – wenn es nicht nur zum reinen Spazierenfahren genutzt wird – ein umwelt/gesellschaftsfreundliches Verkehrsmittel (vom Lärm und den Unfallkosten-Spillovers abgesehen).

  3. Fritz Inhülsen sagt:

    Eine halbwegs lärmfreie Umwelt ist ein schützenswertes Allgemeingut. Wenn einige motorradfahrende Psychopathen glauben, mit Lärm und rowdyhaftem Verhalten auf sich aufmerksam machen zu müssen, dann sollte man sie aus dem Verkehr ziehen. Zusätzlich müßte die Frage geklärt werden, ob dieser Personenkreis mittels MPU nachweisen sollte, daß die Fähigkeit und Reife, ein Kraftfahrzeug zu führen weiterhin gegeben ist.

  4. Michael G. sagt:

    Die Verantwortung einer lärmfreien Umwelt allein auf den Fahrer zu übertragen wird vermutlich nicht viel helfen,
    solange man ein Motorrad mit 150 PS oder 1400 ccm auf 1-2 Zylinder beschränkt kaufen kann.
    Beschilderungen mit 80, 60 oder sogar 30 wirken eher lächerlich. Oder kann sich wirklich jemand vorstellen, dass ein Biker mit z.B, 150 PS unter dem Hintern an einem sonnigen Tag sich permanent im niedrigen (wo immer der ist) Drehzahlbereich bewegt. Motorräder mit solchen Leistungen fahren im ersten Gang mit nur einer kleinen Drehung am Gasgriff über 80km. ´Steckt mal’ einem Exraucher eine brennende Zigarette in den Mund, und fordert ihm auf, er soll nicht daran ziehen.

    Die Frage ist also, wozu braucht jemand eine solche Übermotorisierung auf einer Land/Kreisstrasse, wo zu mehr als 60 % Schilder mit 60 km oder 80 km angebracht ist.

    Und wenn Herr Gabriel mit seinem Vorschlag 120 km auf Autobahnen durchkommt, wird es noch kontroverser zum Thema starke Motorleistung im Strassenverkehr.

    Ich denke nur dass die Kraftfahrzeugindustrie in Deutschlang ähnliche stark vertreten ist, wie die Waffenindustrie in USA.

    Vermutlich sind hier unsere Politiker machtlos, wenn es um wirtschaftliche Aspekte geht.

    Ein Motorrad macht Lärm, weil es einfach so konzipiert ist, auch wenn man mit soganannte niedrigen Drehzahlen fährt. Fahren 5-8 Maschinen in einer Clique durch einen Ort mit niedrigen Drehzahlen, hat man immernoch das Gefühl der Krieg ist ausgebrochen.

    Es ist schön in einem Forum mit Gleichgesinnten seine Meinung auszutauschen. Ob es hilft das Problem zu lösen, bezweifle ich.

    • Der Redakteur sagt:

      Danke für Ihre Stellungsnahme. Dazu kurz zwei Anmerkungen:
      1. Es gibt Beispiele von leisen Motorrädern, es gibt solche von lauten bis extrem lauten. Auch gibt es recht leise Motorräder, die dennoch an den 100 PS kratzen. Es ginge also leiser – aber ein bestimmtes Klientel will Sound und packt dieses Verlangen unter den Oberbegriff “bürgerliche Freiheitsrechte” – hier ausgeübt zu Lasten der Wohnbevölkerung und der Erholungssuchenden.
      2. Dies ist ebensowenig ein Forum zum Meinungsaustausch unter Gleichgesinnten wie zum Schlagabtausch mit Andersdenkenden, sondern eine Plattform zur Vernetzung der örtlichen Initiativen. Wir versuchen die aktuelle Situation zu beschreiben und halten mit Öffentlichkeitsarbeit dagegen. Anderen Vorschlägen, wie das Problem zu lösen ist, stehen wir offen gegenüber.

  5. Petra Göllwarth sagt:

    So, jetzt habe ich mir die Ergüsse dieser Seite mal komplett durchgelesen. Es fällt schwer so einen Brei aus Halbwissen, selbstgerechtem Gegeifere und Hass auf auf alles, was LAUT ist und ZWEI Räder hat, zu ertragen.
    Da frage ich mich, wer beschützt mich vor solchen Öko Terorristen, die sich auch noch “Freunde der Erde” nennnen.
    Diese einseitigen Hasstiraden gehen a) an der Sache vorbei und fordern b) einige Geisteskranke gerade zu heraus mit brennenden Dachlatten oder Öllachen einen “Rachefeldzug” zu starten!

    Hier nur ein paar Punkte:

    - Wieviel Fahrzeuge mit 4 Rädern sind bei den Verursachern und Unterstützern dieser Seite im Einsatz, die der TÜV aus Altersgründen als zu laut bemängeln würde, wenn sie ausschwärmen um mit romantisch verklärtem Blick ihrem Nachwuchs beibringen zu wollen, wie schön die Welt ohne alle Technik wäre und wie man mit Fingern auf andere zeigt?

    - Auspuffklappentechnik gibt es nicht nur bei den bösen Herstellern von Motorrad Zubehöranlagen, sondern zunehmend serienmässig in der Autoindustrie. Ich kenne einige Besitzer moderner “Familiensportwägen” in meiner Umgebung, deren Auspuffanlagen bei Vollgas deutlich lauter sind, als bei allen meiner Motorräder.

    - Von wegen Lobby. BMW ist seit Jahrzehnten der Einzige ernstzunehmende “deutsche” Zweiradhersteller. Diese Motorrader gehören wohl eher nicht zur erklärten “Zielgruppe”.

    - Von wegen Übermotorisierung. Jeder aktuelle Audi A6 Avant 3.0 tdi ( Vertreter- und Falimilienauto) lässt mit über 250 PS ein Motorrad bis ca. 80 PS neben ihm verhungern wenn er will. Gibts übrigens auch mit elektronischer Auspuffklappe.

    - Wer tut was gegen Freizeitfluglärm? Ein “Sportflugzeug” zieht einen Lärmteppich von bis zu hundert Quadratkilometer hinter sich her und niemand zwingt den Besitzer zu Massnahmen. Auspuffanlagen sind hier bei älteren Modellen komplett Fehlanzeige. Brauchen sie auch nicht, sie haben in Deutschland Bestandsschutz.

    - Wieso darf sich jemand in Deutschland “Interessengemeinschaft” nennen, deren erklärtes Ziel die Diskriminierung einer Minderheit ist?

    - Ein Fahrzeug das man hört, tötet niemanden!

    • Der Redakteur sagt:

      Lesen wir da so eine Art

      “Brei aus Halbwissen, selbstgerechtem Gegeifere und Hass“

      auf alles, was sich dem antisozialen Verhalten eines Drittels der Motorradfahrer entgegenstellt? Ja, wir lesen das. ;-)

  6. Stephan sagt:

    wann werden wohl die ersten Kinder von Elektroautos überfahren? Mein Motorrad hören sie…….
    Ich hoffe diese Interessengemeinschaft geht engagiert genauso gegen Lamborghini und Ferrarifahrer oder unsere historische Dampfeisenbahn in Harpstedt, die immer so schön laut pfeift, vor, gegen Privatjets und Privatflugzeuge oder den alten Lanz Bulldog, der zum Oldtimertreffen fährt. Leere Sandkipper LKW, die Bundeswehr mit ihren Panzern, Güterzüge, überhaupt alle Züge, wie wärs mit allen Schiffen beim Hamburger Hafenfest, da wird auch fleißig unnötig getrötet, nur das viele derer, die hier sich fleißig über Motorräder aufregen, begeistert vorm Fernseher sitzen wenn ein Feuerwerk in ganz großem Stil abgefackelt wird…..
    Wollen wir die Liste noch erweitern?
    Mit welchem Hintergrund wird hier nur eine Einzelgruppe an den Pranger gestellt?

    • Keimrich sagt:

      Jetzt kommen Sie mir nicht mit dem Argument Sie hätten einen lauten Auspuff, damit Sie keine Kinder überfahren müssen. Das wird hier immer wirrer!
      Warum rechtfertigen Sie Ihren Lärm immer damit, dass auch andere Leute laut furzen? Das ist Argumentation auf Kindergartenniveau. Die Tatsache, dass immer mehr Bürgerinitiativen gegen “diese Einzelgruppe” gegründet werden, scheint mir daher zu kommen, dass Leute wie Sie mit Ihren Kisten am meisten nerven. Hafenlärm ist an einem Wochenende. Motorradlärm bei uns an 35 von 52. Immer wenn das Wetter passt. Ganz einfach.

      • Markus Francke sagt:

        Wenns ein Dorf zu laut ist dann macht es einfach unattraktiv für Motorradfahrer zb am sonn und Feiertag nur 30 Kmh was die Polizei auch regelmäßig kontrolliert dann werden die es meiden und wer dennoch durch will kann eben kein gas geben… Wenn man logisch denkt dann findet man Lösungen die für beide seiten ok sind!

  7. Peter G. sagt:

    Dann haben Sie offensichtlich den Kommentar nicht richtig gelesen, oder verstanden. Ich lese das anders…….

    Ich muss Ihren Leitartikel an einigen Stellen korrigieren:
    “Wer sich so einen Auspuff dran schraubt, der möchte „mehr Sound“. In der Praxis kann das schon mal doppelt so laut sein.”

    Ja auch, aber 95% der Motorradfahrer wollen trotzdem innerhalb des legalen Rahmens sein. Wichtigere Argumente sind Gewicht und Optik und ggf. die Hoffnung auf besseres Leistungsverhalten.

    “die zehn gleichfalls getesteten Zubehörauspuffe reißen allesamt und ohne Ausnahme jede Norm und sind im Fahrgeräusch bis zu 88 dB (A) laut.”
    Haben Sie den Artikel wirklich gelesen? Ich schon. Kein einziger der getesteten Auspuffanlagen hatte die ominöse und geheimnisvolle Auspuffklappe und sind DAHER zu laut! Die Auspuffklappe ist am ORGINALAUSPUFF verbaut!! Ich zitiere:

    “Die rechtlichen Vorgaben
    für die Fahrzeughomologation lassen den
    Motorradherstellern kaum noch Spielraum
    – so auch an dem Testbike von MOTORRAD,
    einer 2010er-Kawasaki Z 750, zu sehen.
    Eine per Stellmotor betätigte Drosselklappe
    im Auspuff
    trakt muss das Fahrzeug den
    Geräuschgrenzwerten anpassen. Die End-
    töpfe aus dem Zubehörhandel verfügen
    dagegen über solch technische Finessen
    nicht – und scheitern in den Messreihen
    von MOTORRAD oft am gesetzlich fest-
    gelegten Fahrgeräuschlimit von 80 dB (A”

    Recherchieren Sie richtig, oder lassen Sie es!

    Meine Motorräder sind alle aus den 90er Jahren. das eingetragene Fahrgeräusch beträgt hier seit Zulassung, ohne Manipulation, über 90 DB(A) ( Bandit 1200, Bj. 96 = 91DB(A))und haben Bestandsschutz, wie ein Eicher Traktor und ein VW Bulli auch!!
    Ein neuer Gardena Viertakt Rasenmäher hat übrigens knapp 100 DB(A).

    “Das Auspuff-Kartell ist perfekt organisiert: In Deutschland kommt der Auspuff mit einer Zulassung auf den Markt, die in der Praxis nicht oder nur ganz schwer angefochten werden kann..”

    Richtig! und daher tragisch für den Käufer! Wenn ein Käufer den Test vorher liest, wird er sich hüten einen viel zu lauten Auspuff zu kaufen ( mit wenigen Ausnahmen, die es immer gibt), denn bei der nächsten Kontrolle hat er die Arschkarte und der Auspuff wird beschlagnahmt. Wenn der Motorradfahrer den Test nicht liest, ist er doppelt bestraft. ABE hin oder her, wenn die Geräuschwerte über den eingetragenen liegen, ist der Auspuff weg und somit ein paar hundert Euro. Die Polizei interessiert es überhaupt nicht, dass der Motorradfahrer den Auspuff im Glauben gekauft hat, dass er durch das ABE legal ist. Beim Kauf und zu Hause lässt sich die Legalität der Geräuschwerte nicht, oder nur schwer überprüfen, und auch nicht vom einen Test auf andere übertragen. Dem Hersteller kann der Käufer hier überhaupt nichts!

    “Jeder zweite Harley-Käufer kauft einen lauten Auspuff dazu
    Im Heft 26/2012 von „Das Motorrad“ findet sich erneut ein Testbericht über Zubehörschalldämpfer mit E-Prüfzeichen – diesmal an einer Harley Davidson. Der bei dieser Gelegenheit interviewte Harley-Händler Thomas Trapp (Geschäftsführer von Deutschlands größtem Harley Händler in Frankfurt) sagt aus, dass jeder zweite Motorradkäufer bei ihm in einen Zubehörschalldämpfer investiert und dass bei der Auswahl des Auspuffs der Sound die Hauptrolle spiele. Mit schlimmen Folgen für die Anwohner beliebter Motorradstrecken. Zählungen und Messungen des BUND Arbeitskreis Motorradlärm gehen von rund einem Drittel so manipulierter Motorräder aus. Tendenz steigend.”

    Unsachlich! Mutmaßungen und Annahmen, um Stimmung zu machen. Sound ist nicht gleich illegal und die von Ihnen genannten Zahlen können Sie offensichtlich nicht belegen. Mit den Anwohnern ist es immer dasselbe Leiden. Erst zieht man an die Durchgangsstraße und dann beklagt man sich wegen der Emissionen und fordert Konsequenzen und Umgehungsstraßen. In den USA sind an Wochenenden Tausende Harleybiker, auch in den Nationalparks unterwegs. Ohne das sich jemand darüber aufregt und Auspuffanlagen sind hier durchweg überhaupt nicht vorhanden!
    Das gehört dort zum Lifestyle. In Deutschland hört man zunehmend das immer lautere werdende Gejammere und Anklagen der Gutmenschen und Entrüstungsautomaten (für mich noch schlimmer und scheinheiliger wie die Spießer in den 70ern)……. mit schlimmen Folgen für Andersdenkende!

    • Keimrich sagt:

      Sehr geehrter Peter G.

      danke für Ihre Wortmeldung.
      Auch ich muss Ihre Wortmeldung korrigieren:

      1. Sie schreiben:
      “… aber 95% der Motorradfahrer wollen trotzdem innerhalb des legalen Rahmens sein. Wichtigere Argumente sind Gewicht und Optik und ggf. die Hoffnung auf besseres Leistungsverhalten.”

      Bemerkenswert wie Sie hier mit natürlich (Achtung: Ironie) wissenschaftlich erhobenen Prozentzahlen hantieren (95%) und uns weiter unten anmahnen,: “Unsachlich! Mutmaßungen und Annahmen“ zu unterlassen. Wobei Umweltbundesamt, ACEM und auch ernstzunehmende Polizeispezialisten ebenfalls von mindestens diesen 30 % ausgehen. Von BUND und VAGM einmal abgsehen.

      2. Sie schreiben:
      “kein einziger der getesteten Auspuffanlagen hatte die ominöse und geheimnisvolle Auspuffklappe und sind DAHER zu laut! Die Auspuffklappe ist am ORGINALAUSPUFF verbaut!!”
      Wir haben nicht behauptet, dass die Auspuffklappen an den Zubehörauspuffen dran sind – dieses Feigenblatt hat die Auspuff-Mafia gar nicht nötig. Lesen Sie’s bitte nochmal durch.

      3. Ihre Behauptung, bei einem Motorrad mit zu lautem Auspuff werde trotz EU-ABE “der Auspuff beschlagnahmt”, stimmt nicht. Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, der auch für Polizisten gilt, lässt regelmäßig nicht einmal zu, das Fahrzeug näher durch einen Sachverständigen zu untersuchen, weil das teurer wäre als die Buße.

      4. Das Zitat mit dem Harley-Lärm stammt vom Geschäftsführer des größten Harley Händlers Deutschlands – und aus “Das Motorrad”. Die Auspuffe sind auf dem Papier legal, aber nicht bezüglich des Lärms, den sie produzieren. Wiederum nachzulesen in “Das Motorrad”.

      5. Wir leben nicht in den USA, sondern im dichtbesiedelten Deutschland. Was Sie da propagieren ist mutwilliger Lärmterror – konzentriert an Hotspots. Und den Unterschied, ob man irgendwo hinzieht oder schon dort wohnt, kann ich nicht sehen: Man wird belästigt. Sie vergällen unter dem Vorwand der Individualität Menschen Lebensqualität – weil Sie rücksichtlos mit lautem Rohr zum Hobby durch die Gegend gondeln. Es geht hier auch nicht um Andersdenken (das dürfen Sie, einfacher wäre es aber, ersteinmal mit normalem Denken anzufangen) – es geht darum, dass Sie anderen Menschen schaden – und dafür auch noch deren Toleranz einfordern.

      6. Ich weiß nicht was einen Spießer ausmacht. Unlängst habe ich eine Razzia bei den Hells Angels als Fernsehdokumentation gesehen. War sehr bürgerlich, das Milieu – um nicht zu sagen fast spießbürgerlich. Bis hin zum Gartenzwerg. Den werden Sie bei mir nicht mal als ironisches Zitat finden.

      MFG

      Keimrich

      • Markus Francke sagt:

        Wenn jemand ein Grundstück sieht und kauft macht man sich vorher schlau über die jeweilige Problematik die es dort gibt… hier in
        Berliner raum ziehen die Schwaben an orte wo was los ist und nach 1-2 Jahren klagen die gegen die Restaurants Discos etc damit die dichtmachen müssen.. warum ziehen die erst dahin?
        genauso sieht es mit Durchgangsstraßen aus…
        Gibt natürlich ausnahmen das ist auch logisch, ich zb habe auch einen lauten zubehörauspuff und drehe ihn sehr gerne auf, aber nur im wald innerorts hört man mich meist auch nicht also beide seiten müssen nur bissel verständnisvoller werden und dann gibts auch frieden.

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